Kapitel 5In 90 Tagen zum Pilot
In 90 Tagen zum Pilot
Fünf Schritte, 13 Wochen, fünf Anlagen: So starten Sie vorausschauende Wartung, ohne die Produktion anzuhalten.
Kapitel 5 · Der Fahrplan
Klein anfangen, klar messen
Ein Pilot beginnt nicht mit dem ganzen Werk, sondern mit den Anlagen, die am meisten kosten. Nach 13 Wochen wissen Sie, was die Meldungen taugen – und können mit Zahlen über den Ausbau entscheiden.
Fangen Sie dort an, wo ein Ausfall am teuersten ist.

1Kritische Anlagen auswählenWoche 1–2: Engpassanlagen mit hohen Ausfallkosten.2Sensoren nachrüstenWoche 3–4: ohne Produktionsstopp.3LernphaseWoche 5–8: Die Modelle lernen den Normalzustand.4Erste Warnungen nutzenWoche 9–11: Meldungen mit dem Instandhaltungsteam bewerten.5Bilanz und AusbauWoche 12–13: Ergebnis messen, über weitere Anlagen entscheiden.
Pilotpaket (fiktiv)
Das Pilotpaket
Ein fester Rahmen, ein fester Preis: Sensorik und Begleitung sind enthalten, der Aufwand für Ihr Team bleibt überschaubar.
Anlagen im Pilot
Tage vom Start bis zur Bilanz
Euro pauschal, inklusive Sensoren und Begleitung
Reifegrad-Modell
Wo steht Ihr Werk?
Fünf Stufen beschreiben, wie ein Betrieb wartet: von „Reaktiv“ bis „Selbstoptimierend“. Die meisten Betriebe der Studie stehen auf Stufe 2 – sie planen ihre Wartung, aber nach festen Intervallen statt nach Zustand.

Quelle: Laufruhe-Studie 2026, n = 318 (fiktiv)
Stolpersteine
Fünf Fehler, die Sie vermeiden
Die meisten Piloten scheitern nicht an der Technik, sondern an Organisation und Erwartungen.
!Zu viele Anlagen auf einmal.
!Instandhaltung nicht früh einbezogen.
!Keine klaren Ziele (KPIs).
!Meldungen ohne festen Prozess.
!IT-Sicherheit zu spät geklärt.
Laufruhe Systems, die Studie und alle Unternehmen in diesem Leitfaden sind fiktiv – dieses Whitepaper ist eine Vorlage von Novamag.



